DSLR Extrem – Wer hält mehr aus?

Während in den letzten Tagen die Bilder und das nachfolgende Video von CieL Photo und seiner Canon die während einen Fallschirmsprung sich vom Helm löste die Runde durch diverse Seiten machten, blieben andere Extrembedingungen für Sportjournalisten doch noch immer nicht angesprochen.
Da fallen mir z.B. die Sportfotografen bei einem Motorcrossrennen ein. Besonders wenn man schön vom Boden aus fotografiert mitten in der Motsche im Wald.

Die Nikon hier im Bsp. wird nach jedem Renntag komplett auf Neuzustand von einem Nikonpoint gereinigt ohne doch nur irgendein Schaden angenommen zu haben.

Jetzt stellt sich natürlich auch die Frage warum ist bei mir vor einigen Tagen das Bajonett vom Nikon Objektiv abgebrochen und bei dem obrigen Fotos von Canon nichts passiert.
Die Antwort kann die Physik geben. Wie man im Video sehen kann, wurde die Kamera im Sturz von Ästen abgebremst. Zudem kommt dazu, dass das Objektiv nur ein 18 – 55 mm Objektiv. Durch das maßlich kleine Objektiv (kurzer Hebelarm) werden die Kräfte nicht verstärkt.
In meinem Fall hatte ich ein Teleobjektiv von 70 – 300 mm drauf, womit natürlich der Hebelarm verlängert wird und die auftretende Kräfte verstärkt werden. Zudem ist die Problematik, dass die Haken am Objektiv zum Festspannen wie bei allen Herstellern doch sehr minimal sind und das wie eine Sollbruchstelle wirkt.
Jetzt stellt sich noch eine Frage. Die Bajonett gibt es in Metallausführungen und in Kunststoff. Wie es sich in meine Fall zeigte brachen die Kunststoffhaken ab und ließen die Kamera heile, was natürlich positiver ist. Aber was passiert, wenn das Bajonett am Objektiv auch aus Metall ist? Sind die Haken ebenfalls so klein dimensioniert, dass diese auch mit Metall brechen oder wird das Bajonett an der Kamera selber auch beschädigt?
